Vorstand

Patrick Fabian

Profifußballspieler beim VfL Bochum 1848

Studiumabschluß der Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.)

Gesellschafter einer GmbH

 

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederbetreuung, Projektaufbau und Begleitung

 

Patrick Fabian ist mit Tieren groß geworden. Mit der Adoption seines ersten Tierschutzhundes wurde er für den Tierschutz sensibilisiert. Carlos kam aus Zypern zu ihm, im Laufe der Zeit adoptierten er noch Sissy aus Ungarn. 

 

Für ihn vollzog sich in dieser Zeit ein Lebenswandel. Nicht nur, dass er private Tierschützer und Tierschutzorganisationen in Rumänien, Spanien oder Ungarn in jeglicher Form zu unterstützen begann, er stellte auch seine bis dato festgefahrenen Lebens- und Essgewohnheiten um. Damit einhergehend entwickelte er mehr und mehr das Bedürfnis, „etwas eigenes auf die Beine“ stellen zu wollen. Als Gründungsmitglied von PAU möchte er zusammen mit vielen engagierten Mitstreitern aktiv etwas bewegen und den Tieren die Stimme geben, der sie so oft beraubt werden. Der respektvolle Umgang mit unseren Mitlebewesen ist ihm ein ganz besonderes Anliegen. 

 

Durch seinen Beruf als Fußballprofi ist er eine Person des öffentlichen Lebens und möchte das gerne nutzen, um seine Mitmenschen für den Tierschutz zu sensibilisieren, auf Missstände aufmerksam zu machen und Leute zu motivieren PAU zu unterstützen.

Jasmin Ellger

Architektin und Innenarchitektin

 

Vereinskoordination, Tierrettung, Kastrationen, Projektaufbau und Begleitung

 

Jasmin Ellger setzt sich seit ihrer Studienzeit aktiv für den Schutz und das Recht von Tieren ein. Bereits als Kind begleitete sie ihren Vater in seine Tierarztpraxis und zu den sogenannten "Nutz"-Tieren in landwirtschaftlichen Betrieben und ist auf diesem Wege schon früh mit der Ausbeutung und dem Leid dieser Tiere in Kontakt gekommen. Zu ihren Schützlingen gehören mittlerweile auch sechs Rinder die sie vor der Schlachtung gerettet hat.

 

Viele Jahre war sie für Tiere in Griechenland und Kroatien aktiv auf der Strasse unterwegs, hat zahlreiche Tierrettungen, Spenden- und Tiertransporte durchgeführt, in den dortigen Tierauffangstationen mitgearbeitet, Tiervermittlungen vorgenommen und als Pflegestelle fungiert. Neben ihren privaten Einsätzen, darunter Deutschland und Österreich, arbeitet sie im Netzwerk und unterstützt durch Spendenkampagnen und Hilfsaktionen, Tierschützer und Tierrechtsorganisationen und verleiht Tieren durch Öffentlichkeitsarbeit eine Stimme. Ihr Engagement für Rumänien begann 2013, nachdem sie auf die dortigen massiven Tierrechtsverletzungen und Missstände aufmerksam geworden ist. Der Entschluß einen "eigenen" Verein zu gründen, um im Netzwerk mehr bewegen zu können, nahm dadurch zunehmend mehr Gestalt an.

 

Als Mitbegründerin von PAU ist es ihr größtes Anliegen, in Kooperation mit Gleichgesinnten, eine bessere Welt für alle Lebewesen zu schaffen, Tierleid nachhaltig entgegenzuwirken und grenzenlos gegen Tierrechtsverletzungen vorzugehen. Dabei liegen ihr besonders die Förderung und Verbreitung der veganen Lebensweise am Herzen - die sie Laufend, auch als Mitglied des Vereins "Laufen gegen Leiden", vertritt sowie die Unterstützung und Durchführung von Kastrationsprojekten.

 

Ihre Arbeit als selbständige Architektin und Innenarchitektin hat sie zurück gestellt, um ihr Leben sinnstiftend auszurichten und damit mehr Zeit für ihre Herzensangelegenheit zu haben.

Beisitz

Birgitt Busch

PTA 

 

Tiervermittlung und Organisation

 

Schon im Alter von 7 Jahren hat Birgitt die erste Strassenkatze mit nach Hause gebracht.

Von da an hat sie ausgesetzten Tieren ein Zuhause gegeben und die ganze Familie mit involviert.

 

Seit 2008 betreibt sie Tierschutz in Rumänien für die Shelterhunde in Rosiori. 2013 hörte sie von dem unglaublichen Wood Shelter in Buza, was sie zu monatelanger Recherche bewog. Sie wollte nicht wegschauen und konnte schließlich mit zur Schließung dieses Shelters und Rettung von con ca. 150 Hunden beitragen.

 

Birgitt versucht durch jegliche Formen der Organisationen und vollen Einsatz eine Stütze und Hilfe im Sinne des Tierschutzes an allen Fronten zu sein. Als Freund von Nachhaltigkeit liegen ihre Projekte zur langfristigen Bekämpfung des Tierleid besonders am Herzen. Meistens fehlt es an ganz einfachen Dingen, die soviel bewegen können.

 

Birgitt hat gelernt, dass Tierschutz nicht eine Lebensaufgabe, sondern ein Lebenseinstellung ist. Ihr Slogan lautet daher: Tieren geht es nur solange gut, wie es Menschen gut geht.

Anja Szczypiorski

Zahntechnikerin und Studentin der Physiotherapie

 

Tiervermittlung, Tierpatenschaften, Projektaufbau und Betreuung in Polen

 

Bereits als Kind wurde Anja durch ihre Eltern ein bewusster und respektabler Umgang mit Tieren vorgelebt und beigebracht. Sie ist mit Hunden groß geworden, die Adoption ihres Hundes aus dem Ausland war der Anstoß ihrer darauf folgenden Aktivitäten im Tierschutz. So fungierte Anja sowohl als Pflegestelle als auch als Initiatorin von Spendenaufrufen, um private Tierschützer im Ausland zu unterstützen.

 

Viele Menschen glauben, dass sie allein nichts bewegen können und ihr Handeln „ein Tropfen auf dem heißen Stein“ sei. Anjas Credo ist es mit der Hilfe von PAU eine Plattform zu gestalten, die etwas verändern kann und die den Leuten zeigt, dass jeder „Tropfen“ Leben retten und sich in einer Gemeinschaft zu einem reißenden Fluss entwickeln kann.

 

Durch ihre polnischen Wurzeln ist sie mehrmalig im Jahr in Polen vor Ort. Durch diesen Umstand ist Anja auch auf die dortigen Missstände in Bezug auf das Wohl der Tiere aufmerksam geworden. Im Laufe der Zeit konnte sie bereits viele Kontakte zu engagierten Tierschützern herstellen. Es ist ihr ein besonderes Anliegen für den Schutz der Tiere in ihrem Heimatland einzustehen. 

Christine Fink

Finanzreferentin einer gemeinnützigen GmbH im Rhein-Main-Gebiet und als selbständige Finanzbuchhalterin

 

Kassenprüferin und Organisation

 

Seit ihrer Kindheit ist Christine eng verbunden mit allen Tieren. Schon früh startete sie ihre persönliche Tierschutzarbeit. Seither sind fast alle Tiere, die sie in all den Jahren begleitet haben, von irgendwoher gerettete Seelen gewesen. Darunter waren Schildkröten, Eidechsen, Katzen, Hunde und Pferde.

 

Im Augenblick lebt sie mit einer über 15 Jahre alten, als Welpe geretteten Schäferhund-Mix-Hündin aus Frankreich, einem Jack-Russel-Mix-Rüden aus einer Ungarischen Tötungsstation und einem alten, kranken und unreitbaren ehemaligen Hochleistungssportpferd zusammen. 

 

Von 2004 bis 2008 ließ sie sich nebenberuflich zur Tierheilpraktikerin ausbilden und legte im Mai 2008 erfolgreich die Prüfung für Kleintiere ab. Seither behandelt Christine besonders gern Tierschutztiere mit dem Wissen der klassischen Homöopathie und anderen Naturheilverfahren.

 

Christine versucht immer eine Hand zu reichen, wo Hilfe benötigt wird oder Kontakte herzustellen, die Hilfe versprechen. Darüber hinaus bemüht sie sich täglich, durch ihren Lebenswandel und ihr Konsumverhalten zumindest dazu beizutragen, dass keines der Mitgeschöpfe, die Natur, die Umwelt und Mutter Erde geschädigt werden.

Marion Vaupel

Übersetzerin, Sachbearbeiterin Vertrieb und PR

 

Tiervermittlung, Kastrationen, Organisation und Medienarbeit

 

Seit ihrer Kindheit liegen Marion die Tiere besonders am Herzen. Egal, ob Igel, Vögel, Katzen oder Insekten - alles, was der Hilfe bedarf, wird versorgt. Daher ist ihr Engagement im Tierschutz für sie nur eine logische Konsequenz.

 

In ihrer Freizeit kümmert sie sich um Katzenkastrationen oder Tiervermittlungen und hilft lokalen Tierschutzvereinen mit Rat und Tat. Darüber hinaus unterstützt sie auch diverse internationale Tierhilfsorganisationen bei ihrer Arbeit.

 

Gerade im „Netzwerken“ sieht sie einen sehr wichtigen Baustein zum Erfolg und ist sich sicher, dass mit dem jungen Täufling „PAU“ noch so einiges zum Wohl der Tiere bewegt werden kann. "Dort wo mehrere ihre Stimme erheben, wird man besser gehört", so ihr Credo.

 

Marion lebt mit ihrem Kater Oskar, den sie aus dem Tierheim geholt hat, in Mittelhessen und hat sich nach vielen Jahren Vegetarismus kürzlich für eine vegane Lebensweise entschieden.

Gründungsmitglied

Barbara Nauheimer

Dipl-Psychologin 

 

Betreuung von Kastrationsprojekten und Tiervermittlung

 

Barbara Nauheimer fühlte sich schon als Kind mit Tieren sehr verbunden. Aus dem Nest gefallene Vögel, nackte Mäusejunge, Schnecken, Spinnen, selbst Regenwürmern galt ihre Fürsorge.

2008 trat sie in die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ein und änderte ihre bis dahin vegetarischen Essgewohnheiten zu einer veganen Lebensweise. 

 

„Sollte ich mich als Psychologin nicht mehr für Menschen einsetzen?“, fragte sie sich. Und beantwortet das mit, „das tue ich, weil ich mit meinem Engagement für Tiere nicht nur ihnen, sondern auch anderen Schwachen der Weltgemeinschaft helfe – den Kindern. 40 000 Kinder sterben an den Folgen von Unterernährung täglich, gleichzeitig leiden Milliarden sog. Nutztiere, um die Essgewohnheiten der Menschen in den reicheren Ländern zu befriedigen. „Nutz"Tiere bekommen das Getreide, das Soja, das den Ärmsten vorenthalten wird. Das weltweite Leid der Tiere und der Kinder erschüttern mich. 

 

2013 wurde sie auf das Elend der Strassenhunde und -katzen in Rumänien aufmerksam. Seitdem engagiert sie sich vor allem für sie. Sie selbst hat 12 Hunde adoptiert sowie zwei Kätzchen. Ich unterstütze vor allem Kastrationsprojekte, denn nur über die Unfruchtbarmachung von Hunden und Katzen kann die Populationskontrolle auf ethisch vertretbare Weise gelingen.

 

Fünf Patenhunde leben noch in Rumänien. Käthe, Rosa und Sweety sind meine Patenschweine, ich unterstütze einen Landwirt, der seine Rinder nicht in die Schlachtung gibt und ich habe ein „Patenpferd“ in Polen.

 

Als Mitbegründerin des Vereins, möchte sie mit ihrer Arbeit bei PAU dazu beitragen, den Tierrechtsgedanken zu verbreiten und das Leid von denen, die sich nicht wehren können zu mindern.

Ehrenmitglied

Claudiu Dumitriu

Diplom-Ingenieur

 

Tierrechts-, politische und Öffentlichkeitsarbeit und Projektaufbau in Rumänien

 

Claudiu Dumitru kam 2008 kam eher zufällig zum Tierschutz. Er half seinem früheren Schulkollegen und Freund Codrut Feher fünf Hunde aus dem städtischen Tierheim von Brasov zu holen. Dabei wurde er auf die unhaltbaren, schrecklichen Zustände dort aufmerksam.

 

Seitdem kämpft er  gegen die Grausamkeiten und illegalen Machenschaften in den rumänischen   „Tierheimen“. Dafür hat er vor einigen Jahren seinen Beruf aufgegeben, um sich ganz dem Kampf gegen Missbrauch, Korruption und der Verantwortungslosigkeit der Gesellschaft und der Behörden gegenüber den Tieren zu widmen. 

 

Er gibt den Tieren in der Politik eine Stimme und betreibt Lobbyarbeit zu ihrem Wohlergehen und ihrem Schutz. Dazu unterstützt er auch immer wieder andere Tierschützer, die sich in Notsituationen befinden und seine Hilfe erbeten.

 

Im März 2012 gründete er mit seinem Freund Codrut Feher den Verein "Allianz zur Bekämpfung von Missbräuchen". Claudiu ist in ganz Rumänien unterwegs, um Beweismaterial in Form von Bildern und Videoaufnahmen zu gewinnen. Damit konfrontiere er die Behörden und zeige sie an. Auch nimmt er jede Gelegenheit wahr, auf Konferenzen und Tagungen die behördlichen Missstände und Verstöße gegen das rumänische Tierschutzgesetz aufzuzeigen.

 

Seit Beginn seiner Tierrechtarbeit hat er zusammen mit Codrut Feher zahlreiche Prozesse akribisch vorbereitet, geführt und gewonnen und damit Verbesserungen für viele Tiere erreicht. 

 

Als Mitbegründer von „Pau”, ist es ihm ein Anliegen, mit Unterstützung deutscher Tierliebhaber, sinnvolle Tierschutzprojekte profesionell aufzubauen und seine Arbeit weiter fortzuführen.

Robert Smith

Unternehmer

 

Projektleitung in Rumänien und der Türkei, Öffentlichkeitsarbeit und Kastrationskampagenen

 

Robert Smiths Einsatz für die Straßenhunde ist beeindruckend, seine geschaffenen Werke zur Reduzierung des Leids der Straßenhunde sind einzigartig und haben mehr als nur einen Vorbildcharakter. Unterstützt wir er dabei von seiner Frau Alies.

 

Als Robert Smiths Fabrik 1996 an den Rand Istanbuls umsiedelte begann Robert aktiven Tierschutz zu betreiben: er fing an unerwünschte Straßenhunde in seinem Ferienhaus wohnen zu lassen und begann Tierärzte ausfindig zu machen, die die Hunde impfen und kastrieren konnten. Zeitgleich begann er die Hunde – Ökologie, das Straßenhundeproblem, Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und dem Hund sowie Zoonosen wie Tollwut etc. mit Hilfe englischer Tierschutzvereine und sogar der WHO in Genf zu studieren. 

 

1998 gründete Smith in der Türkei einen Verein für den Schutz herrenloser Tiere, „SHKD“ (Sahipsiz Hayvanlari Koruma Dernegi) , baute ein Tierheim in einem Istanbuler Vorort und flog eigens dafür und für die Ausbildung der türkischen Tierärzte im Bereich der Kastrationen amerikanische Tierärzte ein. Als Robert Smith im Jahr 2000 eine weitere Fabrik in Rumänien aufbaute, sah er sich mit einer noch gewaltigeren Problematik der Streunerhunde konfrontiert als seinerzeit in der Türkei. Er gründete die Stiftung FPCC (Fundatia pentru Protectia Cainilor Communitari), eine Stiftung zum Schutz von Gemeindehunden.

 

Robert Smith Überzeugung von „Neuter & Return“ - Kampagnen und seine Idee der offenen Tierheime haben nachweislich einen Vorbildcharakter und stellen einen Leuchtturm - Charakter für den Tierschutz dar. Sein Einsatz für die Tiere ist mit Worten gar nicht zu bewerten. Wir freuen uns Robert nicht nur als Kooperationspartner und Vorbild sehen zu dürfen, sondern ihn auch als Ehrenmitglied bei PAU zu haben.

Codrut Feher

Professor für Geschichte

 

Tierrechtsaktivist und Führung juristischer Prozesse

 

Codrut Feher kämpft seit Jahren mit größtem Einsatz in seinem Heimatland Rumänien für die Rechte der Tiere und damit für die Bekämpfung all des Leids und all der Qualen unserer Mitlebewesen.

 

Codrut Feher und Claudiu Dumitriu sind Schulfreunde. Bereits 2008 fingen sie an, misshandelte Hunde aus dem städtischen Tierheim in Brasov zu retten. Zusammen bekämpften sie tierschutzwidrige Zustände in den Sheltern oder in Wanderzirkussen, erstatteten Anzeige und führten Prozesse zugunsten illegal gehaltener Wildtiere und illegal getöteter Straßentiere.

Schließlich gründete Codrut Feher 2012 zusammen mit Claudiu Dumitriu die „Allianz zur Bekämpfung von Missbräuchen“.

 

Sie organisieren Proteste, informieren Bürger und Schulklassen, schließen Abkommen mit Gemeindevertretern und Veterinärbehörden und besuchen Konferenzen und Veranstaltungen. Das wohl wichtigste aber ist der Kampf von Codrut und Claudiu vor Gericht gegen die zahlreichen Missbräuche von Tieren und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz der Behörden. Dafür sind sie im ganzen Land unterwegs um das Leid oder Missstände zu filmen und so Beweismaterial zu sichten. Sie führten und gewannen zahlreiche, teils kräftezehrende Prozesse zugunsten der Tiere. Einer der wichtigsten Erfolge war dabei das Stoppen des Massakers von Stupini. Mit ihren Aktionen retteten Feher und Dumitriu etwa 20 000 Hunden das Leben.

 

Codrut Feher hat sich durch sein Engagement für das Recht und den Schutz der Tiere in besonderer Weise verdient gemacht. Wir freuen uns ihn als Ehrenmitglied unterstützend an unserer Seite zu haben.